Buxtehuder Straße 31: Komplexe Aufgabe – großes Teamwork

29.10.2026| Blog

Mehr als 50 Apartments, neue Räume für die soziale Beratungseinrichtung „Arbigado“ – und das kombiniert mit Änderungen im Planungsverlauf: Beim Projekt „Buxtehuder Straße 31“ in Hamburg-Harburg sind Flexibilität und Präzision gefragt.

Es ist sicher kein alltäg­liches Wohn- und Nutzungskonzept, das aktuell in der Buxtehuder Straße baulich umgesetzt wird: Einerseits entsteht hier viel Wohnraum mit immerhin 54 Apartments, ande­rer­seits zieht in das Erdgeschoss unter anderem das Arbigado – eine soziale Kontakt- und Beratungsstelle für Menschen mit Drogengebrauch.

Und genau dieser Nutzungsmix prägt auch unsere Arbeit, die alle Leistungsphasen der HOAI von der Grundlagenermittlung bis zur Objektbetreuung umfasst. Aber was bedeutet das konkret?

  • Beispiel „Lüftung“:Für die Apartments ist eine Wohnungsabluft vorge­sehen, während Gewerbe- und Sozialeinheiten im Erdgeschoss eine separate Lüftung erhalten.
  • Beispiel „Schall- und Brandschutz“:Auch hier gelten hohe Auflagen. Dazu gehören eine Körperschallentkopplung der haus­tech­ni­schen Anlagen sowie eine gewer­ke­über­grei­fende Brandschottung dort, wo Leitungen unter­schied­liche Gebäudebereiche durchqueren.
  • Beispiel „Wartung“:Wir haben ein durch­gän­giges Betriebskonzept erstellt, das eine Wartungsliste pro Anlage umfasst – für eine besonders nach­haltige Nutzung der Technik.

Flexibel auf Planungsänderungen reagieren

Außerdem forderte eine plane­rische Veränderung unsere Arbeit heraus. So war zunächst vorge­sehen, dass ein externer Energiedienstleister die Wärmeversorgung umsetzt. Mittlerweile wird diese Lösung durch eine Planung von Otto & Partner ersetzt. Unser Konzept sieht dabei Luft-Wasser-Wärmepumpen vor, ergänzt um einen elek­tri­schen Heizkessel. Darüber hinaus gehören die Planungen rund um Heizungszentrale, Stationen für die Trinkwarmwasserbereitung und Sanitärtechnik zu unseren Aufgaben.

Teamwork von Anfang an wichtig

Beauftragt wurden wir von einem Architekturbüro, das uns in ein größeres Generalplanerteam einge­bunden hat – und das bereits während der Ausschreibung! Dazu haben wir funk­tionale Leistungsbeschreibungen für die Gebäudetechnik sowie das erwähnte Wartungs-/Betriebskonzept erstellt.

Überhaupt gilt für dieses Projekt: Die gute Zusammenarbeit mit den betei­ligten Hamburger Unternehmen funk­tio­niert perfekt. Viele Herausforderungen werden gemeinsam gelöst. So entsteht zum Beispiel die Lösung für die Regenwasserbewirtschaftung in enger Kooperation mit den Freianlagenplanern. Der direkte Austausch bewährt sich immer wieder aufs Neue.

Ein Projekt mit Vorbildcharakter? Unbedingt!

“Die gute Zusammenarbeit mit den beteiligten Hamburger Unternehmen funktioniert perfekt.”

Ein Blogbeitrag von Christoph Schulte