Der Weg zum Partner: „Ich würde es wieder tun“

10.02.2026 | Blog

“Es fühlte sich an wie ein Flug ins All – jedoch mit konkreten Zielen.”

Bereits seit 1996 arbeitet Dirk Student bei Otto & Partner, wobei er seit 2008 als einer der Partner fungiert. Sein Weg hat Vorbildfunktion – auch und gerade, weil das Unternehmen aktuell nach neuen Führungskräften sucht. Aber wie kommt man überhaupt zu einer solchen Position? Hier beschreibt Dirk Student typische Phasen:

1. Der Start

„Es war tatsächlich erst mein zweiter Job nach dem Studium, wobei es bei Otto & Partner nur ein Vorstellungsgespräch gab. Anschließend startete ich als Ingenieur für Heizung und Klimatechnik – als einer von fünf Angestellten. Ein Volltreffer! Die Otto-Brüder waren aner­kannte Experten und sie hatten im nord­deut­schen Raum eine gute Reputation.“

2. Die ersten Schritte

„Meine Aufgaben standen zunächst unter dem Motto ‚Mach erstmal!‘. Die Geschäftsführer über­ließen mir also viel Verantwortung – sofort und ohne zu zögern. Ich wusste noch nicht viel über Auftraggeber, wech­selnde Bauherrenwünsche, Leistungsphasen oder Konfliktmanagement. Aber das entwi­ckelte sich fix. Nun war ich ange­stellt in einem gut laufenden Laden – die zentralen Entscheidungen trafen aller­dings andere.“

3. Der Wechsel

„Als die beiden Inhaber ihren Abschied ankün­digten und ich das Angebot bekam, als Partner einzu­steigen, hatte ich zwei kleine Kinder und null Ersparnisse. Und klar: Meine Berufserfahrung war gewachsen und keiner musste mir Arbeit hinter­her­tragen… Dennoch hatte ich Respekt vor dem Risiko. Die zentrale Frage lautete: Willst du Unternehmer sein oder nur der Wegbereiter für die Entscheidungen anderer? Ich entschied mich dann für das Erstere, nahm das nötige Geld auf und kaufte die Anteile.“

4. Die Weiterentwicklung

„Ich kannte die Menschen, die Auftragslage, bisherige Erfolge und verstand mich gut mit den anderen Partnern des Ingenieurbüros. Es fühlte sich an wie ein Flug ins All – jedoch mit konkreten Zielen, Luft zum Atmen sowie einem moti­vierten und kreativen Team. Selbstständigkeit pur. Nun war ich einer der Entscheider, konnte Projekte einschätzen, Fachleute einstellen, das Unternehmen voran­bringen, Ideen umsetzen und immer wieder neue Auftraggeber gewinnen.“

4. Das Fazit

„Ganz wichtig ist bei uns die fachliche Abstimmung unter­ein­ander im Lenkungsteam. Es ist zugleich Konfliktlöser, Showstopper, Investor und Kompetenzcenter – je nach Fragestellung. Das hat sich nie verändert. Wir haben uns zu einem erfolg­reichen TGA-Ingenieurbüro weiter­ent­wi­ckelt mit nunmehr 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Und wir blicken opti­mis­tisch in die Zukunft. Mein Fazit steht fest: Ja, ich würde es wieder tun. Jetzt erst recht!“

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